Die CVP Kanton St.Gallen kann zufrieden sein mit dem Ergebnis der Kantonsratswahlen. Es ist zwar bedauerlich, dass es nicht gelungen ist, die vorhergesagte Zersplitterung der Mitte einzugrenzen. Doch mit 29 Sitzen, drei Sitze weniger als bisher, bleibt die CVP aus der bürgerlichen Mitte heraus die klar führende Kraft im St.Galler Kantonsrat.
Beim Hauptgeschäft der Februarsession des St.Galler Kantonsrats, dem Aufgaben- und Finanzplan 2013-2015, hat sich die transparente Vorarbeit von Finanzdepartement und Finanzkommission ausbezahlt. Im Kantonsrat setzte sich eine breite Mehrheit der pragmatischen Kräfte durch. Die realitätsfernen Anträge von linker wie von rechter Seite blieben glücklicherweise chancenlos. Viel beachtete Akzente vermochte die CVP im Hinblick auf eine Stärkung des Bildungs- und Forschungsstandorts zu setzen.
An ihrer Sitzung in Uzwil hat die CVP-Fraktion des St.Galler Kantonsrats einstimmig und mit grosser Überzeugung Ruth Metzler-Arnold für den Universitätsrat der Universität St.Gallen (HSG) nominiert.
Anlässlich ihrer Landsitzung in Uzwil bestärkte die CVP-Fraktion des St.Galler Kantonsrats ihre finanzpolitischen Leitplanken. Angesichts der angespannten Kantonsfinanzen ist es an der CVP, die richtige Balance zwischen Sparen und Investieren aufzuzeigen. Wenig Verständnis zeigte die CVP für die ungeklärten Fragen in Bezug auf die Pensenreduktionen der Lehrkräfte. Hier verlangt die CVP umgehende Klarstellungen durch das Bildungsdepartement. Höhepunkt der Fraktionssitzung war die einstimmige Nomination von Ruth Metzler-Arnold für den Universitätsrat.
Die Delegierten der CVP Kanton St.Gallen empfehlen mit sichtlicher Begeisterung das breit anerkannte Kandidaten-Doppel Martin Gehrer und Beni Würth zur Wiederwahl in die Regierung. Die CVP ist überzeugt, für die Regierungs- wie auch für die Kantonsratswahlen personell und inhaltlich bestens gerüstet zu sein. Zu den fünf eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 11. März 2012 sagt die CVP einmal Ja und 4-mal Nein.