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Investition für effizienteren und günstigeren Spitalbetrieb

CVP, FDP und SP für die Erweiterung des Hauses 24 des Kantonsspitals

Mit der am 7. März 2010 vors Volk kommenden Vorlage zur Erweiterung des Kantonsspitals St.Gallen werden mehrere drängende Probleme in den Bereichen Zentralsterilisation, Kantonsapotheke und zentrale Logistik gelöst. Dank der Konzentration der Sterilisation für alle St.Galler Regionalspitäler ermöglicht die geplante Erweiterung einen effizienteren und kostengünstigeren Spitalbetrieb bei gewohnt hoher Qualität. CVP, FDP und SP unterstützen die Vorlage klar.


 

St.Gallen, 15. Februar 2010 | Die steigenden Gesundheitskosten zwingen zu Massnahmen, welche die Betriebskosten – gerade im Spitalbereich – senken. Die St.Galler Bevölkerung kann am 7. März 2010 mit der Annahme der Erweiterung des Hauses 24 zu einem Logistikzentrum des Kantonsspitals einen Schritt in diese Richtung und zur konsequenten Umsetzung der Spitalstrategie Quadriga II unternehmen. Denn bei der geplanten Erweiterung handelt es sich um eine Investition, die langfristig zu einem effizienteren und somit kostengünstigeren Spitalbetrieb führt.

Effizienter, wirtschaftlicher, kostengünstiger

Das Kantonsspital St.Gallen leidet seit Jahren an räumlichen Engpässen. Die zunehmende Operationstätigkeit und die erhöhten gesetzlichen Qualitätsanforderungen in Sachen Hygiene machen eine Erweiterung der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) unumgänglich. Mit den gleichen Schwierigkeiten haben nicht nur das Kantonsspital zu kämpfen, sondern auch die Regionalspitäler, deren Sterilgutaufbereitung zum Teil nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Deshalb macht es Sinn, die Sterilgutaufbereitung für alle St.Galler Spitäler zentral anzubieten. Dies sichert nicht nur die gesetzlich geforderte Qualität, sondern erhöht die Effizienz und senkt somit die Betriebskosten.

Kantonsapotheke vergrössern

Zusammen mit der Vergrösserung und Erneuerung der ZSVA wird auch die Kantonsapotheke vergrössert und so den erhöhten Anforderungen an Raumbedarf, Sicherheit und Hygiene angepasst. Zudem wird der Wareneingang leistungsfähiger, verbessert die gesamte Logistik und führt ebenfalls zu optimierten und effizienten Betriebsabläufen.

Höhere Kosten sind begründet

Im Vergleich zu einer ersten Vorlage zur Erweiterung des Hauses 24 sind die Kosten beim aktuellen Projekt mit jetzt 33 Mio. Franken höher ausgefallen. Diese Kostensteigerung ist jedoch gut begründet: Mit dem erst später erarbeiteten Projekt „Logistik 2010“ zeigte sich, dass die Betriebsabläufe der Ver- und Entsorgung verbessert werden können. Aufgrund einer höheren Mengenanforderung bei der ZSVA, einer Zusammenlegung der dezentralen Lager zu einem Zentrallager sowie höheren gesetzlich vorgeschriebenen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen stieg der Raumbedarf und erforderte eine neue Bauvorlage.

Ablehnung wird mittelfristig teurer

CVP, FDP und SP sind überzeugt: Eine Ablehnung der Vorlage, wie sie von der SVP gefordert wird, wäre kurzsichtig und würde nur zu teureren Ersatzmassnahmen führen. Denn aufgrund der gesetzlich einzuhaltenden Qualitätsanforderungen und Sicherheitsstandards sind Erneuerungen bei der Sterilgutversorgung zwingend. Statt bei allen Regionalspitälern hohe Investitionen für eigene Sterilgutversorgungsanlagen zu tätigen, ist es sinnvoller, diese Leistung an einem zentralen Standort zu konzentrieren. So können langfristig Einsparungen erzielt, Synergien genutzt und die Dienstleistungsqualität der St.Galler Spitäler langfristig gesichert werden.


15. Februar 2010


 
 


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