Die grosse CVP-Wählerschaft im Kanton St.Gallen kann sich freuen. Ihre Stimmen erhalten zusätzliches Gewicht, da die drei Gewählten – die Bisherigen Lucrezia Meier-Schatz und Köbi Büchler sowie der neugewählte Markus Ritter – in ihren Wunschkommissionen Einsitz nehmen dürfen.
Mitglied der einflussreichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben werden gleich zwei CVP-Vertreter aus dem Kanton St.Gallen: Lucrezia Meier-Schatz und Markus Ritter. Lucrezia Meier-Schatz ist über die einfache Kommissionsmitgliedschaft hinaus die Delegationsleiterin der vierköpfigen CVP-Delegation in der WAK.
Dies unterstreicht eindrücklich das grosse Renommee, das sich Lucrezia Meier-Schatz in Wirtschafts- und Steuerfragen erarbeitet hat. Lucrezia Meier-Schatz gehört mit ihrer überragenden Dossierkenntnis und ihrer grossen Lösungsfindungskompetenz zweifelsohne zu den politischen Schwergewichten in Bundesbern. Ihre Mehrsprachigkeit und ihr Flair für Aussenpolitik kommen Meier-Schatz darüber hinaus als Mitglied der Interparlamentarischen Union, der internationalen Vereinigung der Parlamente, zugute.
Dass Markus Ritter überraschend als Neugewählter Einsitz in der WAK nehmen darf, ist ein Beweis dafür, dass der ausgezeichnete Ruf des Wirtschaftsingenieurs und Meisterlandwirts bereits sehr schnell nach Bundesbern gedrungen ist. Die CVP legt mit dieser Berufung auch ein Bekenntnis ab, dass sie einer zukunftsgerichteten Landwirtschaftspolitik einen grossen Stellenwert einräumt und dass sie gewillt ist, der Kandidatur von Markus Ritter für das frei werdende Präsidium des Schweizerischen Bauernverbandes den nötigen Rückenwind zu verleihen.
Köbi Büchler, der mit seinem Präsidium der Sicherheitspolitischen Kommission während der letzten zwei Jahr grosse Anerkennung fand, bleibt seinem Steckenpferd Sicherheitspolitik treu. Neben seinem Verbleib in der SiK nimmt Köbi Büchler neu zusätzlich Einsitz in der Geschäftsprüfungskommission. Der GPK kommt eine wichtige Funktion in der Aufsicht der Tätigkeit von Bundesrat und Bundesverwaltung zu. Schon oft hatte die GPK delikate Vorkommnisse zu beurteilen – genau die richtige Aufgabe für einen solch erfahrenen und integren Parlamentarier wie Köbi Büchler.