Positionen

Positionen / Parolen
InhaltsverzeichnisKontakt

Nein zu weniger Demokratie und neuen Gesundheitssteuern

Klare Absagen der CVP Kanton St.Gallen an Kantonsrats-Abbau und Einheitskrankenkasse

Wuchtige Parolen der CVP Kanton St.Gallen zu den Abstimmungsvorlagen vom 11. März: Die CVP-Delegierten sagten in Walenstadt einstimmig Nein zur Initiative für den Abbau des Kantonsrats und zur Einheitskasse. Die Vorlage zur Neuregelung der Prämienverbilligung befürworten sie einstimmig. Ebenso einhellig verabschiedeten sie das neue Parteiprogramm 2007 – 2011.
 
Würde die Initiative für den Abbau des Kantonsrats angenommen, würden die Vertretung der Regionen im Parlament und damit Demokratie und Zusammenhalt im Ringkanton St.Gallen gefährlich geschwächt, warnte Fraktionspräsident und Vize-Parteipräsident Armin Eugster eindringlich: "Zudem spielt die FDP ein falsches Spiel, wenn sie behauptet, mit einem Kantonsrats-Abbau könne gespart werden. Das Gegenteil ist der Fall: Ein Rats-Abbau hätte zwingend auch eine Parlamentsreform zur Folge. Das zeigen die Erfahrungen in den Kantonen, die ihre Parlamente reduziert haben." Das hiesse: mehr Kommissionen, höhere Belastung und darum höhere Entschädigung für die einzelnen Ratsmitglieder. Das alles käme teurer, nicht günstiger zu stehen als der heutige Betrieb. Die Delegierten folgten Eugsters Argumenten und erteilten der FDP-Initiative eine einstimmige Abfuhr.
 
Einheitskrankenkasse: Gefährliches Monopol  

Ebenso klar schickten die Delegierten die Initiative für eine Einheitskrankenkasse bachab. SP-Kantonsrat Peter Hartmann, der gegen Nationalrat Thomas Müller für die Vorlage kämpfte, hatte einen schweren Stand. Die Argumente, dass mit der Einheitskasse ein Monopol-Moloch geschaffen würde, durch den der Mittelstand und damit viele Familien mit einer neuen, massiven Gesundheitssteuer belastet würden, wogen zu schwer. Die Delegierten fassten schliesslich auch hier eine einstimmige Nein-Parole.

Leichtes Spiel hatte auch Kantonsrätin Theres Engeler, welche die dritte Vorlage vorstellte. Diese soll eine Erhöhung der Ausschöpfungsquote der Prämienverbilligung bringen. Ihren Argumenten folgten die Delegierten bei der Parolenfassung ebenfalls einstimmig.

Neues Parteiprogramm 2007 – 2011   

Nachdem das neue Parteiprogramm 2007 – 2011 unter Einbezug der Basis, "von unten nach oben", erarbeitet worden war, wie Kantonsrätin und Parteileitungsmitglied Barbara Eberhard ausführte, gab auch die Verabschiedung des Parteiprogramms keinen Anlass zu kontroversen Diskussionen. Das Programm bilde die solide Basis für den vollen Einsatz der CVP für Arbeit, Wachstum und Wohlstand, für die Familien, für starke Regionen sowie für eine nachhaltige Entwicklung und einen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, hielt Parteipräsident Urs Schneider fest – und rief den Delegierten mit Blick auf die kommenden Abstimmungen nochmals zu: "Das Rennen ist noch nicht gewonnen! Es braucht unseren vollen Einsatz!"
 
Parolen                        Ja                  Nein          Enthaltungen
Einheitskasse                 0                    73                    0
Kantonsrats-Abbau        0                    73                    0
Prämienverbilligung     73                    0                     0

Kantonsrats-Abbau NEIN! - Die Argumente

08.02.2007
 
 


Zurück Zurück Drucken Drucken
Volltextsuche

 

Hotlinks


Informieren Sie sich über die Erneuerung der CVP Kanton St.Gallen



Mehr dazu »

Gesucht: Praktikant/in Parteisekretariat 50%


Bringen Sie sich ein und werden Sie Mitglied der CVP!



Mehr dazu »


Gerne halten wir Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.



Mehr dazu »

© 2010 CVP Inhaltsverzeichnis  |  Kontakt   |  Newsletter Webdesign by MySign